Jörg Löwer Geschrieben am 23 Januar, 2015

Pressemitteilung zum Erhalt aller Sparten des Volkstheaters Rostock

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Die Künstlergewerkschaften GDBA und VdO erklären in aller Deutlichkeit und zum wiederholten Male ihre Bereitschaft, eine Solidar-Vereinbarung für das Volkstheater Rostock bis zum Jahr 2020 einzugehen, die den Erhalt des Theaters mit allen seinen bestehenden, eigenproduzierenden Sparten sichert.

Dies geschieht unter Anlehnung an die Vorgaben aus dem Betriebstarifvertrag Orchester und unter Maßgabe des festgeschriebenen jährlichen Zuschusses von 16,6 Mio. Euro. Der von den Gewerkschaften hierfür vorgesehene Weg gewährleistet nachhaltig die Struktur für ein auch weiterhin leistungsfähiges Stadttheater mit einem für die Bevölkerung vielfältigen und attraktiven Angebot.

Dies steht im Gegensatz zu der „Vorgabe“ des Ministers Brodkorb, auf Kosten einer für das Theater notwendigen funktionsfähigen Struktur Flächentarife blind umzusetzen. Nachdem die Politik des Landes es seit 1994 bis heute versäumt hat, notwendige Strukturanpassungen sachgerecht zu begleiten, kann dies nun nicht in einem Hau-Ruck-Verfahren auf dem Rücken der Künstler geschehen. Der Gewerkschaftsvorschlag verhindert unter Einhaltung sozialer Mindeststandards (ein weit über dem Mindestlohn liegender Sozialschutz) einen massiven und unsozialen Arbeitsplatzabbau. Entsprechende Modellrechnungen liegen diesem Angebot zugrunde und die Gewerkschaften erklären ausdrücklich, jederzeit zu weiterführenden Gesprächen zur Verfügung zu stehen.

Jörg Löwer, Präsident der GDBA

Sabine Nolde, GDBA Landesverband Nord, Vorsitzende

V.i.S.d.P.: Gerrit Wedel, stellv. Geschäftsführer der VdO

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