Jörg Rowohlt Geschrieben am 15 Oktober, 2018

Pressemitteilung: Mindestgage für Schauspielerinnen und Schauspieler am Theater Dortmund – GDBA begrüßt vorbildliche Erhöhung

Die GDBA begrüßt in einer Pressemitteilung die Steigerung der Mindestgage am Theater Dortmund:

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MINDESTGAGE FÜR SCHAUSPIELERINNEN UND SCHAUSPIELER AM THEATER DORTMUND:

GDBA begrüßt vorbildliche Erhöhung

Am Theater Dortmund steigt die Mindestgage auf 2.400 Euro monatlich und liegt damit 400 Euro höher als die tariflich vereinbarte Mindestgage. Die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) begrüßt diesen Schritt, für den sie sich in zahlreichen Gesprächen eingesetzt hat. Dortmund ist damit ein Vorbild für die Rechtsträger auch anderer Theater in Deutschland.

Direkt profitieren werden von der Steigerung, der eine entsprechende Mittelbewilligung der Stadt Dortmund zugrunde liegt, alle NV Bühne-Beschäftigten und vor allem die Schauspielerinnen und Schauspieler am Kinderund Jugendtheater KJT und des Schauspielensembles. Darüber hinaus kommt eine entsprechende Anpassung den Beschäftigten des Schauspiels ebenfalls zugute.

Auch wenn die Steigerung in Dortmund tariflich nicht verankert ist, ist sie zu begrüßen.

Der Landesvorsitzende Nordrhein-Westfalen der GDBA, Adil Laraki, betonte:

„Dies ist ein schöner Erfolg unserer beharrlichen Überzeugungsarbeit in enger Zusammenarbeit mit der Ensemble-Vertretung. Er macht deutlich, dass die Rechtsträger der Theater – Kommunen und Länder – die Kulturarbeit nicht als lästigen Randposten in ihren Haushalten betrachten sollten. Im Gegenteil sind sie zu Investitionen in diesem Bereich gefordert, auch in das Personal. Schauspielerinnen und Schauspieler haben eine Anrecht darauf, für ihre gute Arbeit auch gut bezahlt zu werden. Die aktuelle Entscheidung der Stadt Dortmund sollten sich andere Rechtsträger zum Vorbild nehmen.“

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