Jörg Rowohlt Geschrieben am 3 Dezember, 2013

Petition: Rettet die Gewerkschaftsfreiheit!

Ludwig Barnay

 

Im Kommentar zum Koalitionsvertrag haben wir von dem Vorhaben der kommenden Regierungsparteien berichtet, den „Tarifpluralismus in geordnete Bahnen zu lenken“ – sprich: abzuschaffen. Dagegen erheben wir schärfsten Protest und unterstützen deswegen eine Petition des Marburger Bundes „Rettet die Gewerkschaftsfreiheit!“. Alle Mitglieder und Freunde der GDBA sollten diese Online-Eingabe unterzeichnen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

 Sie haben in den vergangenen drei Jahren mit uns gemeinsam die Forderungen nach einem Gesetz zur Erzwingung der Tarifeinheit im Betrieb zurückgewiesen. Jetzt sind wir in einer neuen Etappe der Auseinandersetzung angelangt. CDU, CSU und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag verabredet, eine gesetzliche Regelung der Tarifeinheit nach dem betriebsbezogenen Mehrheitsprinzip auf den Weg zu bringen. Dagegen müssen wir vorgehen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für unseren Protest gegen den drohenden Grundrechtsbruch gewinnen.

 Zu diesem Zweck haben wir auf der Internet-Plattform openPetition* eine Online-Petition an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages gestartet. Wir als MB möchten damit lediglich den Anstoß für eine breite Unterschriftenkampagne geben, die Aktion ist ausdrücklich so konzipiert, dass möglichst viele Unterstützerinnen und Unterstützer aus den Gewerkschaften und anderen Bereichen unserer Gesellschaft gewonnen werden können. 50.000 Unterschriften in sechs Monaten ist das ambitionierte Ziel!

 Mit der Aktion fordern wir die Koalitionsparteien im Deutschen Bundestag auf, kein Gesetz zu beschließen, das die Tarifeinheit („Ein Betrieb – ein Tarifvertrag“) erzwingt und damit die freie gewerkschaftliche Betätigung und das Streikrecht von Berufs- und Fachgewerkschaften faktisch außer Kraft setzt.

 Sorgen Sie mit uns dafür, dass der Widerstand gegen solche grundrechtswidrigen Eingriffe sichtbar wird. Machen Sie bitte Ihre Mitglieder, Freunde und Bekannte auf die Online-Petition aufmerksam. Teilen Sie den Link zur Online-Petition auf Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken.

Über diesen Link können Sie die Online-Petition erreichen und direkt unterzeichnen:

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