Jörg Rowohlt Geschrieben am 21 April, 2015

GDBA- und VdO-Verhandlungserfolg: Rund 400 Euro mehr für Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin

Die Künstlergewerkschaften Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer (VdO) und Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) haben sich erneut in einer gemeinsamen Presseerklärung zu der Situation am Staatsballett Berlin geäußert:

 

Kombo_GDBA_VdO

Jörg Löwer, Präsident der GDBA, und Tobias Könemann, Geschäftsführer der VdO, erklären:

Die Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und die Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) haben am 20.04.2015 ihre Forderung nach Auszahlung von rund 14 Prozent Vergütungserhöhung für die Beschäftigten des Staatsballetts Berlin in Verhandlungen mit dem Deutschen Bühnenverein (DBV) durchsetzen können.

Im Dezember 2014 hatten zwischen GDBA, VdO, Deutscher Orchestervereinigung (DOV) und DBV die Tarifverhandlungen über die Umsetzung der Tarifentwicklung der Jahre 2011 – 2014 für die künstlerischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Stiftung Oper in Berlin stattgefunden. Allerdings verweigerte der Arbeitgeberverband den Angestellten des Staatsballetts die verhandelte Erhöhung, da innerhalb eines Tarifstreits systemfremde Forderungen von in der ver.di organisierten Tänzerinnen und Tänzern vorliegen.

Trotz dieses Tarifstreits waren GDBA und VdO von Anfang an der Überzeugung, dass die Vergütungserhöhung den Beschäftigten des Staatsballetts nicht verweigert werden darf.

Dieses Ziel konnte nun erfolgreich auf dem Verhandlungswege erreicht werden.

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