Burning Issues: Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit! Gleiche Chancen für alle!

Geschrieben am 17.Mai 2019 von Jörg Rowohlt

Das Aktionsbündnis Darstellende Künste hat in einer Pressemitteilung [1] einen Forderungskatalog veröffentlicht, der erste konkrete Schritte zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in den darstellenden Künsten benennt:

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Burning Issues: Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit! Gleiche Chancen für alle!

Theaterverbände beschließen erstes Maßnahmenpapier zu mehr Geschlechtergerechtigkeit und Familienfreundlichkeit in den darstellenden Künsten.

Das Aktionsbündnis Darstellende Künste hat angelehnt an den Runden Tisch »Frauen in Kultur und Medien« von 2017 und aufbauend auf zahlreiche Gespräche der Theaterverbände einen Forderungskatalog veröffentlicht, der erste konkrete Schritte zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in den darstellenden Künsten benennt.

Monika Grütters wird in dem Papier entschieden dazu aufgerufen, die Vorschläge aus dem Runden Tisch umzusetzen. Die Überwindung der tariflichen Ungleichheiten an Theatern zwischen Sänger*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen und Tänzer*innen und die Sicherstellung einer geschlechterneutralen Behandlung auch der nichtkünstlerischen Beschäftigten sowie derjenigen, die außerhalb des Tarifgefüges honoriert werden, ist eine der weiteren wesentlichen Forderungen.

Außerdem heißt es in dem Papier der Theaterverbände: Jurys, Gremien und die Leitungen öffentlicher Institutionen müssen paritätisch besetzt werden. Besetzung und Verfahren von Findungskommissionen müssen transparent sein.

„In anderen Bereichen ist man in Bezug auf Diversität schon sehr viel weiter. Gerade beim Thema Geschlechtergerechtigkeit liegen Vorschläge auf dem Tisch. Nun gilt es zu handeln und auch bei den Darstellenden Künsten im Jahr 2019 anzukommen!“, so die Ansage der Theaterverbände.

Das umfassende Forderungspapier findet sich im Anhang [3].

Das Aktionsbündnis Darstellende Künste ist ein Zusammenschluss, dem der Bund der Szenografen, der Bundesverband Freie Darstellende Künste, die GDBA, das ensemble-netzwerk, das regie netzwerk, art but fair, die Dramaturgische Gesellschaft, Pro Quote Bühne sowie die Ständige Konferenz Schauspielausbildung und das Netzwerk flausen+ angehören. Das Aktionsbündnis Darstellende Künste versteht sich als offene Diskussions- und Kommunikationsplattform. An den regelmäßigen Arbeitstreffen nehmen auch der Deutsche Bühnenverein, die Allianz der Freien Künste und der Fonds Darstellende Künste teil. Veröffentlichungen werden von den jeweils verantwortlichen Interessenverbänden unterzeichnet.

Diese Inhalte sind der Website Buehnengenossenschaft: https://www.buehnengenossenschaft.de entnommen

URLs in diesem Beitrag:

[1] Pressemitteilung: https://www.buehnengenossenschaft.de/wp-content/uploads/2019/05/PRESSEMITTEILUNG-Geschlechtergerechtigkeit_Aktionsbuendnis.pdf

[2] Bild: https://www.buehnengenossenschaft.de/wp-content/uploads/2009/11/Logo-GDBA.jpg

[3] im Anhang: https://www.buehnengenossenschaft.de/wp-content/uploads/2019/05/Positionspapier.pdf

[4] Geschlechtergerechtigkeit, #metoo und Machtmissbrauch: https://www.buehnengenossenschaft.de/geschlechtergerechtigkeit-metoo-und-machtmissbrauch

[5] Pressemitteilung: GDBA fordert gerechte Bezahlung von Tanzensembles an Stadttheatern: https://www.buehnengenossenschaft.de/pressemitteilung-gdba-fordert-gerechte-bezahlung-von-tanzensembles-an-stadttheatern

[6] Kommentar: Verbale Abrüstung ist gefordert: https://www.buehnengenossenschaft.de/kommentar-verbale-abruestung-ist-gefordert

[7] Offener Brief: Die GDBA Landesverband Nord protestiert gegen Nachfolge für Intendanz in Oldenburg im Schnellverfahren: https://www.buehnengenossenschaft.de/offener-brief-die-gdba-landesverband-nord-protestiert-gegen-nachfolge-fuer-intendanz-in-oldenburg-im-schnellverfahren

[8] Offener Brief des Landesverbandes NRW der GDBA zu den unverantwortlichen Einsparungsabsichten für das Theater Bonn: https://www.buehnengenossenschaft.de/offener-brief-des-landesverbandes-nrw-der-gdba-zu-den-unverantwortliche-einsparungsabsichten-fuer-das-theater-bonn

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