Jörg Rowohlt Geschrieben am 17 November, 2015

Wichtige Information der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen zur Tänzerabfindung

Ludwig BarnayDer Verwaltungsrat der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen hat einen Beschluss für eine neue Übergangsregelung in Sachen Tänzerabfindung gefasst. Hier die Mitteilung der VddB:

Der Verwaltungsrat der Versorgunganstalt der deutschen Bühnen hat beschlossen, den Übergangszeitraum (vgl. § 53 Nr. 12 der Satzung) zur Anwendung der alten großzügigeren Sonderregelung für Tanzgruppenmitglieder nach der bis zum 31. Dezember 2010 geltenden Satzung über den 31. Dezember 2015 hinaus bis zum 31. August 2016 zu verlängern.

Um die Aufgabe von Beschäftigungsverhältnissen während der laufenden Spielzeit zu vermeiden, können Tanzgruppenmitglieder, die bereits vor dem Jahr 2011 pflichtversichert waren, nun im Bedarfsfall die Abfindung noch nach der alten Sonderregelung beanspruchen, wenn sie den Bühnenberuf im Anstaltsbereich bis zum 31. August 2016 endgültig aufgegeben, vorausgesetzt, sie sind bei Beendigung ihrer Berufslaufbahn noch jünger als 41 Jahre.

Anders als die neue Sonderregelung für Tänzerinnen und Tänzer beschränkt sich der Anwendungsbereich der alten Sonderregelung nicht auf die auftretenden Solo-, Gruppen- und Musicaltänzer/innen, sondern erfasst alle Tanzgruppenmitglieder, dazu gehören neben den Tänzerinnen und Tänzern auch Ballettdirektoren, Ballettmeister, Choreographen, Trainings-leiter, Ballettassistenten und Choreologen. Ein Mindestalter (35. Lebensjahr) für die Aufgabe des Bühnenberufs und der Nachweis einer Umschulung, Fortbildung oder Existenzgründung (Transition) sind bei Anwendung der alten Sonderregelung nicht vorgesehen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen

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