Die GDBA ist Mitglied der Initiative Urheberrecht. In ihr arbeiten Gewerkschaften und Verbände zusammen, die die Interessen von Urheberinnen und ausübenden Künstlern vertreten. Die Initiative tritt aktiv für die Belange aller schöpferisch Tätigen ein. Die Initiative hat heute folgende Pressemitteilung herausgegeben:

Die Initiative Urheberrecht hat zum Internationalen Tag des Urheberrechts am heutigen Donnerstag mehr Respekt vor der kreativen Leistung gefordert. In der aktuellen Debatte zum Urheberrecht in der so genannten digitalen Gesellschaft werden Vorschläge unterbreitet, die nach Ansicht der Initiative Rechte von Urhebern und ausübenden Künstlern beschneiden zugunsten vermeintlicher Interessen der Nutzer, vor allem aber im Interesse der Internetwirtschaft. Die in den laufenden Debatten immer wieder laut gewordenen Forderungen nach vergütungsfreiem Kopieren und Veröffentlichen im Internet sind mit den Rechten der Urheber ebenso wenig vereinbar wie beliebige Bearbeitungen ihrer Werke durch Dritte. Die Initiative Urheberrecht stellt klar: „Die Basis professioneller Berufsausübung von Urhebern und Künstlern darf nicht zerstört werden.“

Die Freiheit künstlerischer Gestaltung dürfe ebenso wenig geschmälert werden wie die Persönlichkeitsrechte. Urheber und ausübende Künstler müssten selbst bestimmen können, auf welchem Weg sie ihre Werke und Darbietungen zu angemessenen Bedingungen verwerten. Die Initiative Urheberrecht fordert den Gesetzgeber auf, bei anstehenden Reformen den Stellenwert der Kultur und der Kulturschaffenden zu betonen. Aus Sicht der Initiative wäre es verheerend, wenn Forderungen der Gratiskultur zum Richtwert der Gesetzgebung würden.

Der Initiative Urheberrecht gehören 29 Organisationen und Berufsverbände aus den Bereichen Journalismus, Literatur, Musik, Film und Bild an. Weitere Informationen bietet die Homepage www.urheber.info.