Jörg Rowohlt Geschrieben am 15 Januar, 2016

Pressemitteilung: Warnstreik diesmal in Neubrandenburg

Die Künstlergewerkschaften Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer (VdO) und Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) setzen gemeinsam die Warnstreikmaßnahmen im Vorstellungsbetrieb diesmal in Neubrandenburg fort und äußern sich in einer gemeinsamen Presseerklärung:

Kombo_GDBA_VdO

Jörg Löwer, Präsident der GDBA, und Sylke Urbanek, Landesvorsitzende der VdO, erklären:
Seit Anfang Dezember haben Mitglieder der Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und der Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e. V. (VdO) bereits fünfmal Warnstreik-Aktionen bei der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz unternommen und sich dabei auf Neustrelitz konzentriert. Am heutigen Freitag wird nun schwerpunktmäßig eine Aufführung von Brechts „Leben des Galilei“ in Neubrandenburg betroffen sein.

Ziel der künstlerisch Beschäftigten und ihrer Gewerkschaften bleibt der Abschluss eines Haustarifvertrages, nachdem sie gegenwärtig ohne jedwede Anbindung an den Flächentarifvertrag sind. Mit bisherigen Gehaltsverzichten hatten die Beschäftigten unter anderem die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze und den Erhalt des Hauses gewährleisten wollen. Da das Theater zukünftig ohne eigene Musiktheatersparte fortgeführt werden und ein Großteil der Arbeitsplätze wegfallen soll, werden die NV Bühne-Beschäftigten einen tariflichen Abstand zur Fläche von über 12 Prozent nicht weiter akzeptieren.

Der Bühnenverein als Arbeitgeberverband hat auf unsere berechtigten Forderungen bisher in keiner Weise reagiert. Das wird von uns nicht hingenommen – sollte es weiter keinerlei Verhandlungsbereitschaft geben, sind wir auch zu einer Ausweitung der Streiks bereit.

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