Loewer JoergLiebe Besucherinnen, lieber Besucher,

genauso vielfältig wie unsere Mitglieder sind die Seiten der GDBA im Internet. Stöbern sie einfach ein bisschen, sei es in ausgewählten Beiträgen aus der Mitgliederzeitschrift, sei es in unserem Blog oder auch in unseren allgemeinen Informationen.

Wer sich mit diesen Informationen beschäftigt, stellt schnell fest: Damit die GDBA und wir alle mit aktuellen Theaterkrisen ebenso fertig werden wie mit den Herausforderungen der Zukunft, braucht es starke Gemeinschaften und Bündnisse. Das gilt im Besonderen für die zunehmend prekären Arbeitsverhältnisse im Kulturbereich. Die Betroffenen an den Stadt- und Staatstheatern, an den Landesbühnen, aber auch an Theatern der freien Szene oder der Privatwirtschaft benötigen eine starke Gewerkschaft an ihrer Seite – stärker werden kann die GDBA aber nur, wenn sich mehr Mitglieder bei uns engagieren.

Der letzte Genossenschaftstag der GDBA im Mai 2013 in Hamburg war – trotz oder wegen der schwierigen Umstände bei der Finanzierung von Theatern und einem daraus resultierenden problematischen Arbeitsumfeld – für viele Delegierte geprägt von einer allgemeinen Aufbruchstimmung. Künftig sollen auch die vielen Einzelmitglieder, die keinem Gremium angehören, die GDBA als ihre Gewerkschaft wahrnehmen. Dazu werden wir vermehrt deren Wünsche und Interessen aufnehmen. Freischaffende aller Berufsgruppen gehören ebenso dazu wie KollegInnen in Festengagements ohne Lokalverbandszugehörigkeit. Und gerade Freischaffende haben gewerkschaftlichen Rat angesichts häufiger Vertragsabschlüsse dringend nötig.
In der tarifvertraglichen Grundlage unserer Arbeit, dem Normalvertrag Bühne, wollen wir Regelungen für gastierende BühnenkünstlerInnen durchsetzen, weil immer mehr SolistInnen gar kein Festengagement mehr erlangen.

Also: Haben Sie teil an unserem Aufbruch – werden Sie Mitglied!

Jörg Löwer
Präsident der GDBA