Jörg Löwer Geschrieben am 13 Mai, 2014

Erfolgreiche Gehaltsrunde 2014

Ludwig BarnayAm 29. April 2014 fanden die Tarifverhandlungen zu den Gagenerhöhungen zwischen den kleinen Verhandlungskommissionen des Deutschen Bühnenvereins (DBV) und den Gewerkschaften Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer e.V. (VdO), Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) statt. Erfreulicherweise sind diese bereits zu einem Ergebnis gelangt.

Der Tarifausschuss des Deutschen Bühnenvereins hat in seiner Sitzung am 12. Mai 2014 dem Verhandlungsergebnis und somit dem Tarifabschluss zugestimmt. Nunmehr werden die Tarifvertragsentwürfe gefertigt und im Weiteren unterschrieben werden.

Nach § 12 a NV Bühne sind die Gagen der Mitglieder, deren Arbeitgeber den TVöD/VKA oder TVL anwendet oder anzuwenden hat, durch Tarifvertrag sinngemäß anzupassen, wenn die Arbeitsentgelte der unter den TvöD/VKA oder TVL fallenden Beschäftigten rechtsverbindlich allgemein geändert werden. Anpassungstarifverhandlungen zu Gagenerhöhungen finden daher jedes Jahr statt, wenn es einen Tarifabschluss im öffentlichen Dienst gab.

Wir haben hier die Verhandlungsergebnisse für die auf NV-Beschäftigten im Überblick dargestellt:

1. Die Vergütung derjenigen NV Bühne-Beschäftigten, deren Arbeitgeber den TV-L anwendet, werden rückwirkend ab dem 1. Januar 2014 um 2,95 Prozent angehoben.

2. Die Vergütung derjenigen NV Bühne-Beschäftigten, deren Arbeitgeber den TVöD anwendet, werden rückwirkend ab dem 1. März 2014 angehoben und zwar

für die Berufsgruppen Solo/BT:

  • linear um 3 Prozent. Bleibt der dadurch entstehende Erhöhungsbetrag unter 90 Euro, so wird das betreffende Entgelt um 90 Euro erhöht.

für die Bereiche Opernchor und Tanzgruppe:

  • bei einer Grundvergütung bis 2.449,99 Euro um 3,5 Prozent,
  • bei einer Grundvergütung ab 2.450,00 bis 2.799,99 Euro um 3,2 Prozent,
  • bei einer Grundvergütung ab 2.800,00 Euro um 3,0 Prozent.

3. Ausgenommen hiervon bleiben die Volkstheater Rostock GmbH, die Mittelsächsische Theater und Philharmonie GmbH Freiberg/Döbeln, die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz, die Neue Bühne Senftenberg und das Landestheater Eisenach sowie die Mitgliedsbühnen des Deutschen Bühnenvereins in Berlin.

Die unterschiedlichen Gagenerhöhungen für die NV-Beschäftigten ergeben sich aus den unterschiedlichen Tarifabschlüssen zu Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst der Kommunen und der Länder. Der unterschiedliche Wirksamkeitszeitpunkt der jeweiligen Erhöhungen ergibt sich aus der unterschiedlichen Laufzeit der Tarifabschlüsse zu Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst der Kommunen und der Länder, welche für die NV-Bühne Beschäftigten in einem Tarifvertrag zusammengefasst vereinbart werden.

Für Rückfragen und Kommentare stehen wir gerne zur Verfügung.

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