Jörg Rowohlt Geschrieben am 3 April, 2018

ensemble-netzwerk veranstaltet „Triptychon zur Zukunft der Darstellenden Künste“

Das ensemble-netzwerk veranstaltet vom 3. bis 6. Mai 2018 in Bochum ein Triptychon zur Gegenwart der Darstellenden Künste – unterstützt auch von der GDBA.

Dabei soll es vor allem um die „Werte, Abgründe und Hoffnungen“ gehen, die – so die Veranstalter – mit dieser Kunstform verbunden sind. Die Künstlerinnen und Künstler, die diese Abend für Abend auf den Bühnen verhandeln, leiden seit Jahren an Unterbezahlung und Überlastung.

Das ensemble-netzwerk will unter anderem der Frage nachgehen, welche Veränderungen notwendig sind, um die Ensemble-Kultur „nachhaltig zu stärken und offen zu bleiben für neue Formen“ – dabei soll ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt werden, um die Qualität der Institutionen zu verbessern.

Zum Auftakt der dreiteiligen Veranstaltung findet vom 3. auf den 4. Mai im Prinzregenttheater Bochum die Konferenz der Theaterstudierenden statt. Anschließend gibt es die dreitägige bundesweite Ensemble-Versammlung im Schauspielhaus Bochum, bei der es wie immer um Austausch, Vernetzung und Weiterbildung gehen soll. Das ensemble-netzwerk kündigt selbstbewusst das größte bisherige Treffen an. Abgerundet wird das Triptychon dann am Sonntag, dem 6. Mai mit der erstmals stattfinden Parade der Darstellenden Künste. Diese richtet sich an alle Akteure, die rund um die Darstellenden Künste unterwegs sind und sich in der Öffentlichkeit für ihre Existenz stark machen wollten.

Der frisch gegründete GDBA-Lokalverband Bochum wird sicher vor Ort sein und außerdem ist der Landesvorsitzende der GDBA NRW, Adil Laraki, als Redner angefragt. Zur Anmeldung geht es hier.

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