Respekt vor der kreativen Leistung!

Die GDBA ist Mitglied der Initiative Urheberrecht. In ihr arbeiten Gewerkschaften und Verbände zusammen, die die Interessen von Urheberinnen und ausübenden Künstlern vertreten. Die Initiative tritt aktiv für die Belange aller schöpferisch Tätigen ein. Die Initiative hat heute folgende Pressemitteilung herausgegeben:

Die Initiative Urheberrecht hat zum Internationalen Tag des Urheberrechts am heutigen Donnerstag mehr Respekt vor der kreativen Leistung gefordert. In der aktuellen Debatte zum Urheberrecht in der so genannten digitalen Gesellschaft werden Vorschläge unterbreitet, die nach Ansicht der Initiative Rechte von Urhebern und ausübenden Künstlern beschneiden zugunsten vermeintlicher Interessen der Nutzer, vor allem aber im Interesse der Internetwirtschaft. Die in den laufenden Debatten immer wieder laut gewordenen Forderungen nach vergütungsfreiem Kopieren und Veröffentlichen im Internet sind mit den Rechten der Urheber ebenso wenig vereinbar wie beliebige Bearbeitungen ihrer Werke durch Dritte. Die Initiative Urheberrecht stellt klar: „Die Basis professioneller Berufsausübung von Urhebern und Künstlern darf nicht zerstört werden.“

Die Freiheit künstlerischer Gestaltung dürfe ebenso wenig geschmälert werden wie die Persönlichkeitsrechte. Urheber und ausübende Künstler müssten selbst bestimmen können, auf welchem Weg sie ihre Werke und Darbietungen zu angemessenen Bedingungen verwerten. Die Initiative Urheberrecht fordert den Gesetzgeber auf, bei anstehenden Reformen den Stellenwert der Kultur und der Kulturschaffenden zu betonen. Aus Sicht der Initiative wäre es verheerend, wenn Forderungen der Gratiskultur zum Richtwert der Gesetzgebung würden.

Der Initiative Urheberrecht gehören 29 Organisationen und Berufsverbände aus den Bereichen Journalismus, Literatur, Musik, Film und Bild an. Weitere Informationen bietet die Homepage www.urheber.info.

Aufruf der Theatergewerkschaften: Die FAG-Mauer muss weg!

Theater- und Orchesterförderung in M-V seit 1994 nicht dynamisiert.

weiterlesen

Der Standard IDW S6 oder warum Theaterschaffende Mecklenburg-Vorpommern meiden sollten

Der Schweriner Generalintendant Joachim Kümmritz hat auf einer Belegschaftsversammlung am Dienstag einen Sanierungsplan des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Wikom für das  finanziell angeschlagene Mecklenburgische Staatstheater Schwerin vorgestellt. Zum ersten Mal ist laut Kümmritz in Deutschland ein Sanierungskonzept für ein Theater nach dem Standard IDW S6 des Instituts der Deutschen Wirtschaftsprüfer angefertigt worden. Der Standard sei vom Landesrechnungshof vorgegeben worden und gelte nach seiner Ansicht für Wirtschaftsbetriebe.

weiterlesen

Pressemitteilung der GDBA zur Lage am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin

Wie die lokale Presse berichtet, erhält das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin kurzfristig eine Finanzspritze von einer Million Euro durch einen Beschluss der Stadtvertreter. Allerdings wurde mit knapper Mehrheit auch der FDP-Antrag befürwortet, “dass das Theater aus der Tarifbindung oder sogar aus dem Arbeitgeberverband austreten soll”. Dieser Beschluss wurde zunächst an die Ausschüsse verwiesen. Die Norddeutschen Neuesten Nachrichten zitieren den FDP-Politiker Michael Schmitz: “Die Personalkosten betragen 80 Prozent des Gesamtbudgets und steigen ständig. Diese Dynamik müssen wir durchbrechen.” (nachzulesen hier)

weiterlesen

Mehr geht nicht! – Dem Theater für Niedersachsen (TfN) drohen massive Kürzungen

Die Stadt Hildesheim droht dem Theater für Niedersachsen (TfN) wegen eigener Schulden mit massiven Kürzungen. Das Theater hat aus diesem Grund gestern eine Pressemitteilung veröffentlicht: weiterlesen